Klavier
Seit über 300 Jahren ist das Klavier eines der beliebtesten Instrumente der westlichen Welt. Seither hat nahezu jeder Komponist weltweit etwas dafür geschrieben, das Repertoire erscheint grenzenlos! Mit seinem großen Umfang von 88 Tönen, die übersichtlich als weiße und schwarze Tasten angeordnet sind, ermöglicht es vielfältige Klangkombinationen und Spielarten. Das Klavier wird solistisch oder in der Kammermusik eingesetzt, es kann aber auch Teil eines Ensembles, Orchesters oder einer Band sein. Bei letzterem wird häufig ein Keyboard, Synthesizer oder ein elektrisches Klavier eingesetzt, da hier eine Verstärkung einfacher ist. Das Vierhand-Spiel ist eine besonders spannende Art des Musizierens am Klavier.
Ab dem Grundschulalter können Kinder mit dem Klavierspiel beginnen, nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt und auch für einen Wiedereinstieg oder ein paar Auffrischungsstunden ist es nie zu spät!
Näher kommen können Interessierte den Tasten bei einer Probestunde. Hier ist Raum zum Kennenlernen, Ausprobieren und für die Beantwortung der diversen Fragen, etwa das Für-und-Wider von E-Pianos, Preise, Mietmöglichkeiten oder Übeaufwand...
Baß – Bässe – Best!
Wir führen die von musiqspace-Gründer Dr. Stefan Quast eingeführte Baß-Vielfalt fort und bauen sie noch etwas aus:
- Die Baß-Ukulele: der bequemste Baß für kleine Hände und Gitarristen!
- Der Akustik-Baß: klangschön tief auch ohne Strom!
- Der E-Baß: die Basis aller Rock-, Pop- und Jazzmusik!
- Der Kontrabaß: darauf steht jedes Orchester!
Die Instrumente gibt es in verschiedenen Mensuren/ Größen, Kollege Dominik Bierbüsse hilft gerne weiter!
Gitarre
Die Geschichte der Zupfinstrumente ist lang und sie ist ein weltweites Phänomen: Instrumente, die über eine oder mehrere Saiten verfügen und gezupft oder angeschlagen werden, sind bei vielen Naturvölkern und in den alten Hochkulturen schon zu finden. Unsere heutige Gitarre ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar – und so reich ist auch die Musik für dieses Instrument! Die moderne Gitarre erhielt in Deutschland gegen Ende des 18. Jahrhunderts die auch heute noch üblichen sechs Saiten aus Draht oder Darm (heute Nylon) in der Stimmung E-a-d-g-h-e.
Die Einsatzmöglichkeiten sind groß: vom begehrten Soloinstrument bis zum oft eingesetzten Begleit- oder Ensembleinstrument wird die Gitarre in allen Musikstilen verwendet.
Das Einstiegsalter für Gitarre liegt bei etwa 6-7 Jahren, aber natürlich kann man jederzeit später anfangen, auffrischen oder auf eine andere Form des Instruments umsteigen, denn neben der klassischen Akustikgitarre werden auch Westerngitarren oder e-Gitarren gerne gespielt. Bitte lassen Sie sich vor einem Kauf unbedingt vom Fachlehrer beraten: Die Größe des Instruments muß zum Spieler passen! Gitarren werden in verschiedenen Mensuren (Größen) gebaut und auch die Breite des Griffbretts kann variieren.
Eine Verwandte ist die Ukulele – hawaiianisch für „der hüpfende Floh“. Der Floh ist kleiner und handlicher als eine Gitarre.
Klarinette
Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument mit einem Schnabelmundstück und einem einfachen Rohrblatt. Das Instrument hat eine zylindrische Bohrung und dadurch einen sehr großen Tonumfang. Die Klarinettenfamilie ist sehr groß - vom tiefen Kontrabaß bis zum höchsten Sopranino. Zum Anfangen eignet sich die am meisten verbreitete B-Klarinette (auch mit spezieller Kindermechanik gebaut) und die C-Klarinette. Die Größe beträgt etwa 65cm bei der B- und 58cm bei der C-Klarinette, das Gewicht liegt bei 500g-1500g je nach Ausstattung.
Und jetzt kommst Du: Natürlich bist Du schon größer als eine Klarinette, aber sind Deine Finger auch dick und lang genug? Dein rechter Daumen muss nachher das ganze Gewicht halten, das braucht ganz schön Training. Und ganz wichtig: Die bleibenden Schneidezähne müssen da sein! Vorkenntnisse auf der Blockflöte sind sehr von Vorteil.
Oboe
Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit einem Doppelrohrblatt als Tonerzeuger. Sie hat einen konischen Bohrungsverlauf, der ihren Tonumfang auf 2 ½ Oktaven begrenzt. Zur Oboenfamilie gehört die vor allem in der Barockmusik verwendete Oboe d’Amore, das Englischhorn und das Heckelphon, das heute auch wieder als Baritonoboe und unter verschiedensten Namen gebaut wird. Zum Anfangen kann neben dem Orchesterinstrument (ca. 60cm mit Rohr, bis 2kg) auch die leichtere Barockoboe verwendet werden (ca. 55cm/ 500g).
Und jetzt kommst Du: Voraussetzung zum Oboe-Spielen ist vor allem der Wunsch, genau dieses Instrument zu erlernen und kein anderes! Die Oboe macht keine Kompromisse und der Weg zum selbstverständlichen Beherrschen des Instruments ist steiniger als bei vielen anderen! Es sind viele Märchen über das Oboe-Spielen im Umlauf, die meist auf ungenauer Beobachtung basieren. Tatsächlich verzeiht das Doppelrohr falsche Blastechnik weniger als andere Mundstücke. Da die Klappen und Ringlochklappen der Oboe gut in der Hand liegen, ist als körperliche Voraussetzung nur die Länge des rechten Arms ausschlaggebend.
Saxophon
Das Saxophon ist ein Holzblasinstrument, das mit der Klarinette (Mundstück) und der Oboe (konische Bohrung) verwandt ist. Von den Saxophonen gibt es eine ganze Familie, das kleinste zum Lernen geeignete ist das Alt-Saxophon. Es ist ca. 70cm hoch und wiegt etwa 3,5kg.
Und jetzt kommst Du: Kletter mal auf die Waage, denn Du solltest möglichst 10x soviel wie das Instrument wiegen, mindestens aber 30kg. Und dann ist da noch ein Haken, denn Deine Finger müssen lang genug sein, um alle Tasten zu erreichen. Zu guter Letzt brauchst Du noch ein paar bleibende Zähne, nicht nur zum Beißen, sondern auch zum Saxophonspielen. Vorkenntnisse auf der Blockflöte sind sehr von Vorteil.
Blockflöte
Wie alle Holzblasinstrumente ist auch die Blockflöte kein einzelnes Instrument, sie ist eine ganze Instrumentenfamilie mit vielen unterschiedlichen Flöten in verschiedenen Stimmlagen, Stimmtonhöhen und Bauarten. Die bekannteste ist sicherlich die Sopranblockflöte, mit der normalerweise der Blockflötenunterricht beginnt. Ein Wechsel zu einem größeren oder kleineren Flöteninstrument ist nach einiger Unterrichtszeit möglich. Die Blockflöte hat nicht nur ein vielfältiges Instrumentarium, auch ihr Repertoire reicht über mehrere Jahrhunderte vom Mittelalter bis heute. Die Blütezeit vor allem der Altblockflöte war der Barock mit seinen vielen Originalkompositionen, aber auch in der weltweiten Volksmusik und in modernen Werken wird bis heute für die Blockflötenfamilie komponiert.
Ab dem Grundschulalter können Kinder mit dem Blockflötenspiel beginnen. Als Anfängerinstrument eignet sich die Sopranblockflöte aus verschiedenen Gründen: sie kostet in der Anschaffung relativ wenig und das schnelle Erleben von musikalischen Erfolgserlebnissen motiviert. So kann fast von Beginn an gemeinsam Musiziert werden!
Die Blockflöte ist aber nicht nur ein Anfänger- oder Übergangsinstrument zur Vorbereitung auf das Erlernen eines anderen „Orchesterinstrumentes“, sondern wird auch in der Kammermusik v.a. der Renaissance und des Barock und im Ensemble gespielt – und das nicht nur von Kindern!
Beim Erwerb einer Blockflöte ist unbedingt darauf zu achten, dass es ein Instrument mit „barocker“ Griffweise ist, denn diese Instrumente klingen und intonieren wesentlich besser als die vor rund 40 Jahren üblichen Flöten mit „deutscher“ Bohrung. Ob für den Anfang ein Instrument aus Holz oder Kunststoff (oder eine Mischung wie bei den Moeck-Flöten) verwendet wird, ist dabei erstmal zweitrangig, denn wenn der Spieler oder die Spielerin Freude am Musizieren mit der Flöte hat, kann man in ein besseres Instrument investieren. Dann ist man auch schon in der Lage, verschiedene Bauweisen (s.o.) und Klänge zu unterscheiden und sich bewußt für eine Blockflöte zu entscheiden.
Schlagwerk
Der Bereich Schlagzeug und Percussion richtet sich mit seinem vielfältigen Unterrichtsangebot an alle Altersgruppen. Von der Grundausbildung an kleiner Trommel, Bongos, Congas und Cajun bis hin zum Unterricht am großen Drumset des Jazz-, Rock- und Popbereichs ist alles vertreten. Ergänzt wird der Unterricht durch Bodypercussion und vielfältige Rhythmusübungen. Auch das im Orchester verwendete Instrumentarium wie Pauken, Stabspiele, Becken und die diversen Percussionsinstrumente wollen gelernt werden.
In einer Probestunde kann man seine Scheu überwinden und probieren, ob einem Rhythmus im Blut liegt! Die knifflige Koordination der Hände und später auch Füße fördert nebenbei die kognitiven Fähigkeiten und die Vernetzung der beiden Hirnhälften.
Bitte unbedingt beachten: ein volles Drumset braucht Platz und eine schallgedämmte Umgebung!